Walder-Stuble Tisch reservieren

Dresslen 235, Alberschwende 6861, Austria
1 Bewertungen 4

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4/5 Rating average

Ich gebe es zu: eigentlich wollte ich in die Taube. Aber die war voll. Ergo begab ich mich ans andere Ende von Alberschwende und mir fiel das "Wälder-Stüble" ins Auge. Von außen ein wildromantischer Gesamteindruck und die ausgehängte Karte kündete von bodenständigen Schmankerln. Also trat ich ein. Hinter der Tür war es recht schlicht und schmucklos. Rechts davon waren eingedeckt. Dort nahm ich Platz. Von der Körpersprache der Anwesenden abwärts ließ nichts darauf schließen, dass ich willkommen war. Nach der Speisekarte konnte ich gar nicht fragen, weil die Wirtin prompt darauf verwies, dass wir Tag 1 nach der Schlachtpartie hätten und es praktisch kaum etwas zu essen gäbe. Auch das Fotografieren des Hauses wurde be- und mürrisch vermerkt. Ich blieb und orderte eine Flädlesuppe und ein Wiener Schnitzel. Spätestens beim Auflegen des Bestecks erhob ich das Vorurteil, bei der Bedienung handle es sich um keine gelernte Kraft, zum Urteil.Der Klinkerboden nahm dem Raum den Charme und die von Helloween-artigen Hexen geprägte Deko tat ihr Übriges. Auch der Ausblick in den Wintergarten mit Pastelltönen wirkte nicht stimmig. Am Nebentisch fand sich eine 4köpfige Damenrunde zum Jassen ein. An einem weiteren Tisch zwei weitere Frauen, offensichtlich vom befreundeten Mitbewerb. An beiden Tischen wurden die Überbleibsel der Schlachtpartie verzehrt, was sehr gut aussah und offenkundig ebenso schmeckte.Kommen wir zum Essen: das Grünzeug war etwas üppig auf der Frittatensuppe verteilt. Der Inhalt war sehr gut: eine kräftige Suppe mit einer gut zubereiteten Einlage. Ein guter Start. Danach wurde der gemischte Beilagensalat kredenzt. Etwas kühl, aber couragiert mariniert: angenehme Säure, sämiges Dressing, gute Zutaten. Danach das Wiener Schnitzel: warm, groß, gut gewürzt, saftig, die Panade goldbraun und cross gebacken. Eines der besten Schnitzel, das ich in jüngster Vergangenheit verzehren durfte! Die Pommes dazu waren etwas blass, aber gut gesalzen und ebenfalls schmackhaft. Zum Abschluss erkundigte ich mich zaghaft, ob es Nachtisch gäbe: Mohr im Hemd wurde mir angeboten und ich schlug zu. Das Schokobisquit fluffig und warm, garniert mit reichlich Schlagsahne und zwei Eiskugeln. Einwandfrei.Fazit: Wenn man dazu bereit ist, sich als Gast etwas zu subordinieren kann man in der Wälder-Stube gut und günstig (24,70 Euro einschließlich der Getränke) speisen. Schlussendlich waren doch alle freundlich zu mir, erkundigten sich mehrfach, ob es mir den geschmeckt hätte und duldeten meine Existenz. So sind sie offensichtlich, die Leute im Wald: nicht vordergründig freundlich, sondern tiefgründig herzlich.